Statuten der Konferenz der Schulischen Heilpädagoginnen und Heilpädagogen (KSH SG/AI)

 

 

I. NAME, SITZ, ZWECK

 

 

 

Artikel 1

Name

 

Lehrkräfte in den Kantonen St. Gallen und Appenzell Innerrhoden, die eine Klasse, Lerngruppen oder einzelne Schülerinnen und Schüler in separierten oder integrierten Formen unterrichten oder fördern, bilden unter der Bezeichnung "Konferenz der Schulischen Heilpädagoginnen und Heilpädagogen KSH" (nachstehende KSH) einen Verein gemäss Art. 60 ff. ZGB.

 

Vom Bildungsdepartement können der KSH Konventgeschäfte übertragen werden; in diesem Fall sind nur die Schulischen Heilpädagoginnen und Heilpädagogen des Kt. St. Gallen stimmberechtigt.

   

 

Artikel 2

Sitz

Sitz des Vereins ist der Wohnort des Präsidenten/der Präsidentin oder eines Mitgliedes des Präsidiums.

 

 

 

Artikel 3

Zweck

Die Konferenz der Schulischen Heilpädagoginnen und Heilpädagogen KSH stellt sich folgende Aufgaben:

 

3.1 sie setzt sich ein für Kinder und Jugendliche mit Schulschwierigkeiten im Lern-, Leistungs- und Sozialbereich

 

3.2 sie unterbreitet Vorschläge zur Ausbildung und Fortbildung der Schulischen Heilpädagoginnen und Heilpädagogen

 

3.3 sie ist interessiert an allen wissenschaftlichen Forschungen auf dem Gebiet der Pädagogik und Schulischen Heilpädagogik und beteiligt sich an wissenschaftlichen Projekten

 

3.4 sie nimmt Stellung zu schulpolitischen Fragen allgemeiner Art und bemüht sich um die methodisch-didaktischen, erzieherischen Belange der Schulischen Heilpädgogik

 

3.5 sie wählt geeignete Lehrmittel aus in Zusammenarbeit mit der Lehrmittelkommission, dem Lehrmittelverlag und andern zuständigen Institutionen, sie stellt Forderungen betreffend Minimalinventar einzelner Stufen

 

3.6 sie berät Lehrkräfte und Schulbehörden in Schulischer Heilpädagogik

 

3.7 sie setzt sich für die standespolitischen Interessen der Schulischen Heilpädagoginnen und Heilpädagogen ein

 

3.8 sie arbeitet mit Organisationen gleicher oder ähnlicher Zielsetzung zusammen.

 

 

 

 

 

II. MITGLIEDSCHAFT

 

 

 

Artikel 4

Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft in der KSH ist freiwillig.

 

 

 

Artikel 5

Freimitglieder

Pensionierte Mitglieder werden bei Aufgabe der Lehrtätigkeit Freimitglieder.

Ehrenmitglieder

Um den Verein und seine Interessen besonders verdiente Mitglieder können von der Hauptversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

 

 

 

 

 

III. ORGANISATION

 

 

 

Artikel 6

Organe

Die Organe des Vereins sind:

  6.1 Die Hauptversammlung der Mitglieder
  6.2 Der Vorstand
  6.3 Die Rechnungsrevisoren/Rechnungsrevisorinnen
  6.4 Die Leiter/Leiterinnen der Arbeitsgruppen

 

 

 

Artikel 7

Kompetenzen

Die Hauptversammlung hat folgende Kompetenzen:

  7.1 Genehmigung des Protokolls, der Vereinsrechnung und des Budgets, Festlegung des Jahresbeitrages
  7.2 Wahl der Präsidentin/des Präsidenten, des Präsidiums, des Vorstandes und der zwei Revisorinnen/der Revisoren
  7.3 Ernennung von Ehrenmitgliedern
  7.4 Arbeitsprogramm
  7.5 Statutenänderung
  7.6 Auflösung des Vereins (siehe Artikel 20)
  7.7 Beratung und Beschlussfassung über Anträge der Mitglieder

 

 

 

Artikel 8

Hauptversammlung

Die ordentliche Hauptversammlung findet jährlich einmal statt. Ausserordentlicherweise wird sie einberufen, wenn der Vorstand es für nötig hält oder ein Viertel aller Mitglieder es verlangt. Anträge müssen dem Präsidenten/der Präsidentin oder dem Präsidium zuhanden des Vorstandes mindestens 14 Tage vor der Hauptversammlung eingereicht werden.

 

 

Vereinsjahr

Das Vereinsjahr dauert vom 1. Juli bis zum 30. Juni.

 

 

 

Artikel 9

Vorstand

 

 

Der Vorstand besteht aus mindestens 7 Mitgliedern und konstituiert sich selbst. Er führt die Geschäfte des Vereins nach den Befugnissen, die ihm das ZGB und diese Statuten einräumen. Bei der Zusammensetzung des Vorstandes soll auf die einzelnen Regionen Rücksicht genommen werden.

Der Präsident/die Präsidentin, das Präsidium oder ein vom ihm bezeichnetes Vorstandsmitglied vertritt den Verein nach aussen und führt zusammen mit dem Aktuar/der Aktuarin die rechtsverbindliche Unterschrift.

 

 

 

Artikel 10

Revisoren

Die Rechnungsrevisoren/Revisorinnen prüfen am Ende des Vereinsjahres die Rechnung und den Vermögensstand und stellen der Hauptversammlung schriftlich Bericht und Antrag.

 

 

 

Artikel 11

Amtsdauer

Die Vorstandsmitglieder und die Revisoren werden auf vier Jahre gewählt. Sie sind nach Ablauf der Amtsdauer wieder wählbar.

 

 

 

Artikel 12

Wahlen und Abstimmungen

Bei Wahlen entscheidet im ersten Wahlgang das absolute, im zweiten Wahlgang das relative Mehr.

Statutenänderungen bedürfen der absoluten Mehrheit aller Anwesenden. Bei allen übrigen Abstimmungen gilt das relative Mehr. Bei Stimmengleichheit hat der Präsident/die Präsidentin oder das Präsidium Stichentscheid.

 

 

 

Artikel 13

Arbeitsgruppen

Gruppen von Schulischen Heilpädagoginnen und Heilpädagogen können sich zu regionalen, stufen- oder problembezogenen Arbeitsgruppen zusammenschliessen.

 

 

 

Artikel 14

Fachkommissionen

Zur Bearbeitung besonderer Aufgaben können von der Hauptversammlung oder vom Vorstand Fachkommissionen eingesetzt werden.

 

 

 

Artikel 15

Orientierung

Die KSH orientiert die Mitglieder über ihre Arbeit. Sie kann zu diesem Zwecke ein geeignetes Mitteilungsblatt herausgeben.

 

 

 

IV. FINANZEN

 

 

 

Artikel 16

Einnahmen

Zur Deckung der laufenden Ausgaben bezieht der Verein von seinen Mitgliedern einen Jahresbeitrag.

Ehren- und Freimitglieder sind beitragsfrei.

   

 

Artikel 17

Ausgaben

Die Vereinsfunktionäre haben Anspruch auf die Vergütung der Spesen und auf ein Sitzungsgeld.

Der Präsident/die Präsidentin, das Präsidium, Redaktor/Redaktorin, Aktuar/Aktuarin, Kassier/Kassierin und Delegierte des Vorstandes in besonderen Funktionen haben zudem Anspruch auf eine angemessene, ihrer Funktion entsprechende Entschädigung. Das Nähere regelt auf Antrag des Vorstandes die Hauptversammlung.

 

 

 

Artikel 18

Haftung

Für die Verpflichtungen des Vereins haftet allein das Vereinsvermögen.

 

 

 

V. SCHLUSSBESTIMMUNGEN

 

 

 

Artikel 19

ZGB

Für die vereinsrechtlichen Fragen, die in diesen Statuten nicht festgelegt sind, gelten die einschlägigen Bestimmungen des ZGB.

 

 

 

Artikel 20

Auflösung

Zur Auflösung der KSH ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit der an der HV anwesenden Mitglieder erforderlich. Über die Verwendung eines allfälligen Vermögens entscheidet die Hauptversammlung.

 

 

 

Diese Statuten treten mit der Hauptversammlung vom 4. September 2010 in Kraft und ersetzen die Statuten vom 14. September 1996.

 

 

 

Der Präsident KSH:                  Die Aktuarin KSH:

 

 

Daniel Baumgartner                 Doris Gut-Meier

 

 

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